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Wenn der Handlungsraum keine Grenzen mehr hat – Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

Sie bestimmt unseren Alltag, hat die Wirtschaft revolutioniert, ist kaum noch aus der Arbeit vieler Menschen wegzudenken. Dennoch scheint sie in der sozialen Arbeit noch nicht so ganz angekommen zu sein. Wovon ich hier rede ist die Digitalisierung. Über diesen Blog gestalte ich mir eine Plattform, auf der ich meine Erfahrungen weitergebe. Diese Plattform bewerbe ich auf sozialen Medien, die ich ganz nebenbei auch privat sehr regelmäßig nutze. Es gibt wenige Tage im Jahr, an denen ich wenig bis gar nicht auf mein Handy schaue und die sind meistens auf Urlaubs- oder Krankheitstage beschränkt. Ansonsten beeinflusst die Digitalisierung meine Lebenswelt enorm. Ich bin geboren worden, da gab es das Internet schon, also bin ich per Definition wohl ein ‚Digital Native‘. Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, die nach mir geboren sind, ist noch viel mehr von Digitalisierung geprägt. Die sozialen Medien bestimmen seit Anfang der 2000-er Jahre unsere Kommunikationswege; Facebook ist beispiel...
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Den Alltag gestalten, wenn kein Tag wie der andere ist

Muss ein Hospiz immer auch ein Ort der Trauer und des Abschieds sein? Wie lebt es sich dort und wie sieht der Arbeitsalltag eines Pädagogen im Kinderhospiz aus? Mit diesen Fragen im Gepäck mache ich mich auf den Weg nach Bethel. I ch treffe René Meistrell in seinem Büro im Nazarethweg. Hier arbeitet er, wenn er nicht im Kinderhospiz ist, als Dozent. René Meistrell ist Diplompädagoge und leitet das pädagogische Team des  Kinder- und Jugendhospiz Bethel . Zuvor macht er tagesstrukturierende Maßnahmen mit Menschen mit geistiger Behinderung, Autismus oder Verhaltensauffälligkeiten in der Eingliederungshilfe Bethel. Was erstmal wie ein komplett neues Arbeitsfeld wirkt, ist gar nicht so anders. René Meistrell erklärt mir: „Auch in der Eingliederungshilfe sterben regelmäßig Menschen.“ Ob plötzlich oder durch Krankheiten – auch hier sind das Abschiednehmen und palliative Begleitung Teil der pädagogischen Arbeit. Entgegen dem weit verbreiteten Bild eines Kinderhospizes, in dem hauptsächlich...

Loverboys - vom siebten Himmel in die Zwangsprostitution

Can't stand the thought of you with somebody else Got to have your love, got to have it all to myself (…) Wanna be your lover, lover, loverboy (…) 'Cause I get this feeling, feeling from nobody else Gotta have your tenderness all to myself Als ich versuche, mich intensiver mit dem Thema ‚Loverboys‘ zu beschäftigen, stoße ich hauptsächlich auf Pop-Musik: Einen Künstler namens Loverboy, viele Lieder mit gleichnamigem Titel. Darunter auch das Lied ‚Loverboy‘ von Billie Ocean aus dem Jahr 1984. Und obwohl es nicht das ist, wonach ich gesucht habe, beschreibt es gut einen wesentlichen Charakterzug der 'Loverboys'. Billie Ocean singt aus der Perspektive eines Mannes, der sein Gegenüber verführen möchte, es nur für sich allein haben will. Er beschreibt eine Sehnsucht, eine Liebe, die nur seinem Gegenüber gilt und es so zu etwas ganz Besonderem macht. Mir fallen direkt viele Liebeslieder ein, die eine gleiche Geschichte erzählen. Ich erinnere mich daran, wie ich mir als Teenage...